Grüne nominieren Tina Prietz als Direktkandidatin für den Bundestag

Die Grünen im Bundestagswahlkreis Erlangen nominierten auf ihrer gestrigen Aufstellungsversammlung Tina Prietz als Bundestagsdirektkandidatin. Die 27-jährige Projektleiterin setzte sich mit einer großen Mehrheit gegen ihre vier Mitbewerber*innen durch.

Tina Prietz engagiert sich schon seit Jahren für Umwelt- und Klimathemen, so war sie auch Mitbegründerin der Erlanger Fridays for Future-Bewegung. Dieses Engagement resultierte in einem herausragenden Wahlergebnis bei der letzten Kommunalwahl, bei der sie von den Erlanger Bürger*innen auf Platz 2 „hochgewählt“ wurde. Im Stadtrat ist sie seitdem insbesondere zuständig für Klimaschutz und Klimaanpassung, Partizipation sowie Natur- und Artenschutz. Auf Bundesebene will sie sich für eine ökologische Transformation des Wirtschaftssystems einsetzen. Laut Prietz ist der Kampf für eine klimagerechte Welt die drängendste Aufgabe unserer Zeit. Prietz weiter: „Aktuell ist unser Wirtschaftssystem geprägt von Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Kriegen. Dies muss sich wandeln hin zu lokaler, fairer und nachhaltiger Produktion, von der alle profitieren. Lohnen muss sich doch die Biobäuerin von nebenan, das reparierbare Smartphone und die Energiegenossenschaft für Wind und Solar.“

Als Leiterin des Projektes „Nachhaltigkeit trifft Altstadt“ ist sie in ständigem Kontakt mit den Erlanger Bürger*innen sowie Verbänden und Initiativen und organisiert Ausstellungen zu Umwelt- und Klimaschutzthemen. Aus dieser Erfahrung heraus möchte sie das Thema Partizipation im Bundestag zu ihrem Hauptthema machen. Prietz dazu: „Ich bekomme jeden Tag die Sorgen aber v.a. auch die vielen kreativen Ideen zur Klimawende mit. Wenn wir die Vielfalt der Bevölkerung zusammenbringen, den Kompromiss und das Miteinandersprechen wieder in den Fokus der Demokratie stellen, können Lösungen für generationenübergreifende Herausforderungen entstehen. Das enorme Potenzial von Beteiligung für Inspiration, Akzeptanz für Veränderung und neuen Zusammenhalt in der Gesellschaft müssen wir nutzen. Ich will, dass alle Menschen vor dem Berg der Klimaherausforderungen nicht verzweifeln, sondern ihn mutig hochsteigen und als Chance für eine bessere Zukunft sehen.“

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