Auf diese Plakate verzichten wir
Der Bundesverband hat 11 Plakate vorgeschlagen, die mehr Inhalte bieten, als die Plakate aller anderer Parteien zusammen. Daher wollen wir diese Ihnen nicht vorenthalten, sondern stellen die Plakate hier vor.
Allerdings werden wir sie nicht aufhängen, weil eh schon genug Papier in der Stadt hängt. Und das tolle am Internet ist ja, man kann gleich zu weitergehenden Infos verlinken.
Zu jedem Plakat gibt es auch gleich eine kurze Beschreibung (sofern nicht anders vermerkt, die offizielle vom Bundesverband):
Erlanger Kommentar: Der Green New Deal soll 1 Millionen Jobs schaffen. Wie? Das steht auf der Webseite www.1mioneuejobs.de
Hintergrund: Ökonomie und Ökologie passt gut zusammen. Die erneuerbaren Energien schaffen bereits heute sehr viele Arbeitsplätze. Wärmedämmung schafft Zukunft für lokale Handwerker, die mittelfristig teurere Ölheizung schafft Reichtum bei Ölscheichs.
Und wie soll das mit den 1 Millionen Jobs funktionieren?
Auf youtube ist es genau in Video/Animationform erklärt:
Erneuerbare Energien
Gebäudesanierung
Biolandwirtschaft
Ressourcen
Bildung und Betreuung
Gesundheit und Pflege
Sozialer Arbeitsmarkt
Schwarzarbeit abbauen
Bio, Baby
Wir wollen gesunde Lebensmittel für alle. Dazu brauchen wir aufgeklärte Verbraucherinnen und Verbraucher, die über ihre Ernährung selbst bestimmen können – von Kindheit an. Wir haben die aktive Verbraucherpolitik in Deutschland maßgeblich geprägt, gegen die Interessen der Wirtschafts- und Industrielobby. Und dort wollen wir weitermachen. Mehr Informationen:
-Die Grundsätze grüner Verbraucherpolitik
-Renate Künast, die Anwältin des Verbraucherschutzes
Erlanger Kommentar dazu:
Wir haben viele Läden, die sich auf Bioprodukte spezialisiert haben. Viele Produkte dort sind kaum teurer als die der konventionellen Landwirtschaft, aber sie schmecken oft besser.
Einige Bio-Läden in Erlangen: denn's, ebl, Biomarkt in Bruck, Vierjahreszeiten, ...
Datenschutz
Alle haben das Recht, über ihre persönlichen Daten selbst zu bestimmen. So steht es im Grundgesetz. Doch nicht nur Unternehmen höhlen dieses Recht systematisch aus, auch der Staat beteiligt sich am Überwachungswahn: Das System Schäuble betrachtet jede und jeden als potentielles Sicherheitsrisiko. Wir Grüne verteidigen die Freiheits- und Bürgerrechte aller. Mehr Informationen:
-Überwachung: Ein Spiel ohne Sieger
-Keine Netzsperren. Cem Özdemir sagt, wie es besser geht
-datenschutz-ist-buergerrecht.de - Unsere Seite zum Thema
Erlanger Kommentar:
Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ist wird heute immer weniger gefordert. Immer mehr wird im Internet veröffentlicht. Dennoch sollte die grundsätzliche Entscheidung immer noch bei jedem selber liegen. Ich kann meine politische Einstellung veröffentlichen wollen, aber meine religiöse Einstellung soll niemand erfahren. Dann soll auch niemand erfahren, auch nicht der Staat, ob ich mir Seiten von religiösen Organisationen anschaue.
Gegen Gentechnik
Wir wollen nicht, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel auf unseren Tellern landen. Darum fordern wir ein Verbot von Gentech-Pflanzen und setzen uns für eine gentechnikfreie Produktion ein. Das ist bitter nötig, denn die Bundesregierung hat in dieser Frage keine klare Linie. Mehr Informationen:
-Gentechnik ist ein Risiko. Renate Künast erklärt, warum
-Die Genkartoffel ist rechtswidrig
Erlanger Kommentar: Bärbel Höhn war ja da, und da waren wir uns einig:Wir wollen keine Gentechnik, weil sie für die Bauern und die Konsumenten unüberschaubare Risiken liefert.
Klimaschutz
Mehr als 1,8 Millionen Menschen arbeiten heute im Umweltschutz, 280.000 von ihnen im Bereich der erneuerbaren Energien. Deutschland ist führend in der Umwelttechnologie. Darum wollen wir Investitionen in eine grüne Industrie – denn dort entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft. Mehr Informationen:
-Strategische Wirtschaftspolitik: So wird der Blaumann grün
-Die sieben Sünden der Bundesregierung
Erlanger Kommentar: Besonders für Erlangen ist dieses Thema wichtig. Neue Technik schafft mehr Arbeitsplätze als die alten Technologien. Aber die Erlanger Industrie, insbesondere Arvena und z.T. Siemens, setzen auf Atomkraft. In diesem Bereich werden in den nächsten Jahren, egal ob mit oder ohne Grüne, die Arbeitsplätze verloren gehen, weil 2/3 der deutschen die Atomkraft nicht wollen. Daher fordern wir, dass in Erlangen die "Energiebranche" sich umorientiert und in zukunftsfähige Energien einsteigt.
Wir wollen die Arbeitsplätze halten, wir wollen neue Arbeitsplätze schaffen, aber das geht nur mit GRÜNEN Ideen und daher brauchen wir starke Grüne in Erlangen.
Es geht ums Ganze
Drei große Krisen bedrohen die Menschheit: Die Wirtschaftskrise, die Klimakrise und die Armutskrise. Diese können nur gelöst werden, wenn wir sie gleichzeitig anpacken. Mit unserem Programm zur Bundestagswahl zeigen wir, wie es geht. Wir kämpfen für einen Green New Deal, der unsere Ziele zusammenfasst: Klimaschutz, Gerechtigkeit, Freiheit. Mehr Informationen:
-Renate Künast und Jürgen Trittin über die Krise als Chance
-Warum wir einen Green New Deal brauchen
Schwarz-Gelb nein danke!
Wer grün wählt, stimmt für einen sofortigen Atomausstieg und für eine Wende in der deutschen Energiepolitik. Union und FDP wollen dagegen die Laufzeiten völlig veralteter Atomkraftwerke verlängern. Was uns dann blüht, zeigt das gegenwärtige Debakel um den Schrottreaktor Krümmel. Mehr Informationen:
-Sicher ist nur das Risiko: Störfälle in AKW weltweit von 1988 bis 2006
-Mister Atomausstieg. Jürgen Trittin kämpft für die Energiewende
-Warum sind AKW nicht versichert?
Erlanger Kommentar: Und gerade weil der Atomausstieg wichtig ist und Erlangen davon betroffen sein wird, muss hier in Erlangen in neue Konzepte investiert werden.
Bildung
Wie könnten wir besser in unsere Zukunft investieren als im Bildungswesen? Die Schülerinnen und Schüler, die Studentinnen und Studenten sollen unsere Welt einmal gestalten. Doch die Realität in Deutschland sieht zu oft anders aus: Das Bildungsystem ist ungerecht, die Qualität höchstens Mittelmaß. Das müssen wir ändern! Mehr Informationen:
-Wenn daheim kein Brockhaus steht. Cem Özdemir über grüne Bildung
-Was junge Menschen von der Politik verlangen
-Das ist eine Krise! Gespräch mit einem streikenden Studenten
Jobs, Jobs, Jobs
Umwelt und Wirtschaft gehören zusammen. Ökologische Gebäudesanierung, ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Mobilität und eine sinnvolle Abfall- und Wasserwirtschaft kosten Geld – doch im Unterschied zu den Konjunkturpaketen der Bundesregierung schaffen sie auch Arbeitsplätze. Mehr Informationen:
-Jobmotor Grün
-Eine Million neue Jobs: So geht's
Mehr E-Wagen
Die Mobilität in Deutschland muss umgestellt werden. Elektro-Autos, die z.B. den "überflissigen" Windstrom nachts speichern, könnten ein interessanten Baustein im Konzept der zukünftigen Energieproduktion, Energienutzung und Endergiespeicherung spielen.
In der Verkehrsplanung muss insgesamt CO2 eingespart werden. Neben E-Mobilität muss dabei natürlich auch der ÖPNV und die Mobilität per Zug verbessert werden. Es sollte sehr vielen möglich sein, effektiv zur Arbeit per Bus&Bahn zu fahren. (CUS)
Frauen nach oben
In Deutschland verdienen Frauen im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. Damit gehören wir in Europa zu den Schlusslichtern. Warum das so ist? Zum Beispiel, weil Frauen häufiger im Niedriglohnsektor arbeiten müssen. Weil es unser Steuersystem belohnt, wenn Ehemänner die Haupternährer sind. Weil es zu wenig Betreuungsangebote für Kinder gibt. Das werden wir ändern! Mehr Informationen:
-Die Karte der Ungerechtigkeit
-Gleicher Lohn! Stimmen aus den Bundesfrauenrat
-"22% sind zuviel", sagt unsere Europa-Abgeordnete Franziska Brantner

